Typ 2330
SAFETY BOARD Typ 2330
Das SAFETY BOARD Typ 2330 ist ein kompaktes Trainingssystem für elektrische Schutzmaßnahmen nach VDE 0100. Alle Versuche arbeiten mit Schutzkleinspannung, benötigen nur eine einphasige Steckdose und lassen sich ohne spezielle Raumausstattung durchführen.
- Schutzmaßnahmen nach VDE 0100 in einem Board zusammengefasst
- Eingebaute Stromversorgung, Anschluss an eine einphasige Steckdose genügt
- Schutzkleinspannung für besonders sicheres Experimentieren
- Integrierte Versuchskomponenten für kurze Vor- und Nachrüstzeiten
- TT-Netz, TN-C-S-Netz und IT-Netz durch Umstecken realisierbar
- Optische Funktionskontrolle wichtiger Baugruppen über Leuchtdioden
Einsatz und Schutzkonzept
Mit dem SAFETY BOARD bietet hps SystemTechnik ein Übungssystem an, das zur Durchführung von Versuchen auf dem Gebiet der elektrischen Schutzmaßnahmen hervorragend geeignet ist.
Der Einsatz des Gerätes ist in jedem Raum ohne spezielle Installation möglich, da alle Versuche mit Schutzkleinspannung durchgeführt werden und das Gerät nur eine einphasige Netzzuführung benötigt.
Integrierte Versuchsumgebung
Die Funktionsfähigkeit der wichtigsten Baugruppen wird optisch über Leuchtdioden angezeigt.
Um den Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Versuche zu minimieren, wurden alle nötigen Versuchskomponenten direkt in das SAFETY BOARD eingebaut.
Die kompakte Bauweise dieses Übungssystems ermöglicht die Unterbringung selbst mehrerer Geräte auf kleinstem Lagerraum.
Versuchshandbuch und Themen
hps SystemTechnik bietet zum SAFETY BOARD das Handbuch "Elektrische Schutztechnik" mit Aufgaben- und Lösungsteil an. Das zugehörige Inhaltsverzeichnis bzw. Versuchshandbuch ist als separates PDF auf der Produktseite verlinkt.
Aufstellung, Demonstration und Transport
Zur Durchführung von Versuchen wird das SAFETY BOARD in einem arbeitsgerechten Neigungswinkel auf den Tisch gestellt oder zur Demonstration in ein hps Rahmengestell eingehängt.
Das SAFETY BOARD kann außerdem in eine Box eingeschraubt werden. Die Box dient zum sicheren Transport und zur Aufbewahrung des SAFETY BOARD.
Sämtliche Versuche lassen sich auch direkt in der Box durchführen.
Mechanische Ausführung
Die Frontplatte des SAFETY BOARD besteht aus 5 mm starkem Schichtpressstoff in mattblauer Ausführung und ist mit weißen Schaltsymbolen entsprechend den eingebauten Funktionsgruppen graviert.
Eine stabile Kunststoffhaube schützt die Rückseite des Gerätes und ermöglicht durch ihre Formgebung eine arbeitsgerechte Schräglage auf dem Tisch.
- Ausführliche Versuchsanleitungen mit Aufgaben- und Lösungsteil verfügbar
- Board im arbeitsgerechten Neigungswinkel aufstellbar oder in hps-Rahmengestell einhängbar
- Optionaler Boxbetrieb für Transport, Aufbewahrung und Versuchsdurchführung
- Kompakte Bauweise für die Lagerung mehrerer Geräte auf kleinem Raum
- Netzanschluss
- 230 V AC / 115 V AC (110 V AC), 50 ... 60 Hz, 40 VA; L1' = 23 V, 1,5 A für gefahrloses Experimentieren
- RCD-Schutzschalter
- 1-phasig, mit Prüftaste, IF = 30 mA
- Isolationswächter
- Mit Prüf- und Resettaste, einstellbarer Erdungswiderstand 20 kOhm ... 120 kOhm
- Symbol Mensch
- Mit steckbarem Körperwiderstand 2,4 kOhm und 820 Ohm
- Schmelzsicherung
- Zur freien Verwendung bis 2 A, über 2-mm-Buchsen zuschaltbar
- Verbraucher Motor
- Körperschlüsse über zuschaltbare Widerstände 2,2 Ohm, 10 Ohm und 820 Ohm simulierbar
- Verbraucher Lampe
- Körperschlüsse über zuschaltbare Widerstände 2,2 Ohm und 1 kOhm simulierbar
- Transformator
- Verwendbar als Kleinspannungstransformator, Spartransformator, Trenntransformator und Summenstromwandler
- Erder / Hilfserder
- Mit Messpunkten zur Spannungstrichtermessung bei 1 / 2 / 5 / 10 / 20 m
- Abmessungen Board
- 532 x 297 x 110 mm (B x H x T)
- Gewicht Board
- ca. 4,5 kg
- Abmessungen Box
- 580 x 450 x 155 mm
- Gesamtgewicht mit Box
- ca. 7,25 kg
- Empfohlenes Zubehör
- Versuchshandbuch Elektrische Schutztechnik Typ V 0119; Zubehörsatz Typ 2330.1 mit Verbindungsleitungen und -steckern (2 mm)
- 1 Hinweise zum Umgang mit dem SAFETY BOARD7
- 2 Schutz gegen direktes und bei indirektem Berühren9
- 2.1 Grundlagen9
- 2.1.1 Wirkungsbereich von Körperströmen9
- 2.1.2 Aktive Teile9
- 2.1.3 Körper9
- 2.1.4 Schutz gegen direktes Berühren (Basisschutz)10
- 2.1.5 Schutz bei indirektem Berühren (Fehlerschutz)10
- 2.1.6 Fehlerarten10
- 2.1.7 Fehlerstrom IF11
- 2.1.8 Fehlerspannung UF11
- 2.1.9 Maximal zulässige Berührungsspannung UL11
- 2.2 Versuchsteil14
- 2.2.1 Direktes Berühren14
- 2.2.2 Indirektes Berühren und geeignete Schutzmaßnahmen16
- 3 Sicherheit durch Schutzkleinspannung19
- 3.1 Grundlagen19
- 3.1.1 Schutzklassen für elektrische Betriebsmittel19
- 3.1.2 Definitionen19
- 3.1.3 Vorschriften für den Stromkreis21
- 3.2 Versuchsteil22
- 3.2.1 Berührungsspannung UB und Fehlerstrom IB22
- 4 Spartransformator25
- 4.1 Grundlagen25
- 4.2 Versuchsteil26
- 4.2.1 Gefahren des Spartransformators26
- 5 Überstrom-Schutzeinrichtungen29
- 5.1 Grundlagen29
- 5.1.1 G-Sicherungen29
- 5.1.2 Auslösecharakteristiken und Anwendungen von LS-Schaltern29
- 5.1.3 Schutzmaßnahmen und Netzformen31
- 5.1.4 Der LS-Schalter des SAFETY BOARD31
- 5.2 Versuchsteil32
- 5.2.1 Überstrom-Schutzeinrichtungen im TN-C-System32
- 5.2.2 Überstrom-Schutzeinrichtungen im TT-System34
- 6 Summenstromwandler37
- 6.1 Grundlagen37
- 6.1.1 Summenstromwandler37
- 6.1.2 Induktionsspannung Uind37
- 6.2 Versuchsteil38
- 6.2.1 Ströme durch den Summenstromwandler38
- 7 Fehlerstrom-Schutzeinrichtung43
- 7.1 Grundlagen43
- 7.1.1 Allgemeines43
- 7.1.2 Funktionsweise eines Fehlerstrom-Schutzschalters (RCD)44
- 7.2 Versuchsteil45
- 7.2.1 RCD (FI-Schutzschalter)45
- 8 Schutzmaßnahmen im TN-System49
- 8.1 Grundlagen49
- 8.1.1 TN-Systeme49
- 8.1.2 TT-Systeme49
- 8.1.3 IT-Systeme49
- 8.1.4 Schutzmaßnahmen in den Systemen50
- 8.1.5 Zuordnungen der Schutzeinrichtungen zu den Systemen50
- 8.1.6 Hauptpotentialausgleich50
- 8.1.7 Zusätzlicher Potentialausgleich52
- 8.1.8 Abschaltzeiten52
- 8.1.9 Spannungsbegrenzung bei Erdschluss eines Außenleiters53
- 8.1.10 Schleifenimpedanz ZS53
- 8.2 Versuchsteil54
- 8.2.1 Erdschluss eines Außenleiters54
- 8.2.2 Bestimmung der Schleifenimpedanz ZS57
- 8.2.3 Fehler im TN-System61
- 9 Schutzmaßnahmen im TT-System63
- 9.1 Grundlagen63
- 9.1.1 TT-System63
- 9.1.2 Abschaltbedingungen63
- 9.1.3 Erdung der Körper63
- 9.2 Versuchsteil64
- 9.2.1 Überprüfung des RCDs64
- 9.2.2 Auslöseverhalten des RCDs in Abhängigkeit vom Erdungs- und Fehlerwiderstand66
- 10 Messen des Erdungswiderstandes69
- 10.1 Grundlagen69
- 10.1.1 Allgemeines69
- 10.1.2 Strom-Spannungs-Messverfahren69
- 10.2 Versuchsteil70
- 10.2.1 Erdung über Erdungswiderstand RA70
- 10.2.2 Direkte Erdung über Staberder72
- 11 Schutzmaßnahmen im IT-System75
- 11.1 Grundlagen75
- 11.1.1 Allgemeines75
- 11.1.2 Isolationswächter75
- 11.1.3 Abschaltbedingungen76
- 11.2 Versuchsteil76
- 11.2.1 IT-System mit einem Fehler76
- 11.2.2 IT-System mit zwei Fehlern78
- 12 Schutzisolierung81
- 12.1 Grundlagen81
- 12.1.1 Allgemeines81
- 12.1.2 Schutz gegen direktes Berühren oder Basisschutz (Schutz gegen elektrischen Schlag unter normalen Bedingungen)82
- 12.1.3 Sicherheitsbestimmungen für Isolierstoffumhüllungen82
- 12.2 Versuchsteil83
- 12.2.1 Isolationsfehler83
- 13 Schutztrennung85
- 13.1 Grundlagen85
- 13.1.1 Schutztrennung85
- 13.1.2 Bedingungen für die Anwendung von Schutztrennung85
- 13.2 Versuchsteil86
- 13.2.1 Einfach-, Doppel- und Mehrfachfehler86
- 14 Erder89
- 14.1 Grundlagen89
- 14.1.1 Erde89
- 14.1.2 Spannungstrichter90
- 14.1.3 Erderspannung UE90
- 14.1.4 Schrittspannung US90
- 14.2 Versuchsteil91
- 14.2.1 Spannungstrichter und Schrittspannung US91